In der GuV steht ein satter Gewinn. Trotzdem wird das Bankkonto der Firma leerer. Wie kann der Gewinn steigen, während das echte Geld schwindet?
Geld aus dem Kerngeschäft. Das Herzstück — sollte stark positiv sein.
Geld für Investitionen (Maschinen, Ausbau). Meist negativ — die Firma baut auf.
Geld von/an Kapitalgeber: Kredite, Tilgung, Dividenden, neue Aktien.
Die Summe der drei ist die Veränderung des Geldbestands. Am wichtigsten ist der operative Cashflow: Verdient das Geschäft selbst echtes Geld? Und der freie Cashflow (operativ minus Investitionen) ist das, was den Eigentümern wirklich frei zur Verfügung steht — für Dividenden, Schuldentilgung oder Rückkäufe.
Vier Firmen, alle Zahlen in Mio. €. Urteile anhand der Geld-Ströme: gesund oder Warnsignal?
Der freie Cashflow ist die ehrlichste „Verdienst"-Zahl: das Geld, das nach allen nötigen Investitionen übrig bleibt. Daraus zahlt eine Firma Dividenden, tilgt Schulden oder kauft eigene Aktien zurück.
Ein gutes Zeichen ist, wenn der operative Cashflow höher ist als der Gewinn — oft, weil Abschreibungen den Gewinn drücken, aber kein echtes Geld kosten. Das Verhältnis Cashflow zu Gewinn nennt man Ergebnisqualität: Wandert der Gewinn zuverlässig in echtes Geld?
Tipp: Im 🔵 Geek-Modus steht der freie Cashflow — die ehrlichste Verdienst-Zahl eines Unternehmens.