Eine Firma meldet einen Rekordgewinn — und geht ein halbes Jahr später pleite. Wie kann das sein, wenn sie doch Gewinn gemacht hat?
Ein Foto: Was besitzt die Firma und was schuldet sie — an einem Stichtag. Zeigt den Stand.
Ein Film übers Jahr: Umsatz minus Kosten = Gewinn. Zeigt die Leistung.
Ein Film des echten Geldes: Was floss wirklich rein und raus. Zeigt die Liquidität.
Die Bilanz ist eine Momentaufnahme (Stichtag), GuV und Cashflow laufen über einen Zeitraum (meist ein Jahr). Zusammen beantworten sie drei verschiedene Fragen — und erst alle drei ergeben das ehrliche Bild.
Ordne jede Frage dem richtigen Bericht zu. So sitzt der Unterschied:
Die Berichte sind keine Inseln — sie sind verzahnt:
Der Gewinn des Jahres wandert also unten in die Bilanz und lässt das Eigenkapital wachsen. Das echte Geld landet in der Kassen-Position. Weil Gewinn auch unbezahlte Rechnungen enthalten kann, laufen Gewinn und Cash oft auseinander — die Brücke zwischen beiden ist genau die Cashflow-Rechnung.
Tipp: Im 🔵 Geek-Modus siehst du, wie Gewinn und Cash in die Bilanz fließen — und warum sie auseinanderlaufen.