Wer 20 Jahre voll investiert blieb, machte ein Vielfaches. Wer in dieser Zeit nur die 10 besten Börsentage verpasste (von ~5.000), wie viel blieb von der Rendite?
Die Finanzwissenschaft hat einen klaren Befund: Der größte Renditekiller ist nicht der Markt, sondern das Verhalten des Anlegers. Angst und Gier treiben zum klassischen Fehler, teuer kaufen, billig verkaufen. Die Lücke zwischen Fondsrendite und tatsächlicher Anlegerrendite heißt Behavior Gap.
10.000 € über 20 Jahre. Voll investiert wächst es kräftig. Zieh den Regler und sieh, was schon wenige verpasste Spitzentage anrichten:
Gegen Emotionen hilft kein „diesmal bleibe ich ruhig", sondern ein vorab festgelegtes System: ein schriftlicher Plan, automatische Sparpläne, mechanisches Rebalancing, seltenes Draufschauen. Du triffst die Entscheidungen in ruhigen Zeiten, damit der Panik-Moment gar keine Entscheidung mehr verlangt.
Tipp: Im 🔵 Geek-Modus stehen Verlustaversion, Behavior Gap, Herdentrieb & Co., und warum Regeln das Bauchgefühl schlagen.
Diese Quellen erschließen die behandelten Mechanismen. Rechenbeispiele, Quizfragen und vereinfachte Modelle: inschlau. Historische Denkschulen sind Perspektiven mit unterschiedlichen Annahmen. Prüfe bei konkreten Zahlen Zeitraum und Voraussetzungen; aus einem Modell folgt keine sichere Prognose.
Englischsprachige Quellen erklären die Mechanik; US-Steuer- und Produktregeln werden dadurch nicht auf Deutschland übertragen.